Über mich

image1Wer bin ich?

Mein Name ist Marie Jelenka Kirchner. Ich habe kürzlich einen Master in Zentral- und Osteuropastudien mit einem Schwerpunkt auf europäischer Außenpolitik an der Jagiellonen-Universität in Krakau abgeschlossen und kann mich jetzt stolz „Pani Magister“ (Frau Magister) nennen. Seit einigen Monaten arbeite ich für den Think Tank „Institut für Demokratie IDSCS“ in Skopje und schreibe politische Analysen und Strategiepapiere zum Thema EU-Erweiterung.

2016 habe ich mein Bachelor-Studium im Fach Integrierte Europastudien (Bremen/ Taipeh, Taiwan) abgeschlossen.

Während meines Studiums wurde ich von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem DAAD mit Stipendien unterstützt.

Während meiner Studienzeit habe ich Praktika beim Institut für Öffentliche Angelegenheiten in Warschau, beim bildungspolitischen Verein „Bürger Europas e.V.“, im Skopje-Büro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Mazedonien und bei dem Think Tank „Institut für Demokratie ‚Societas Civilis‘ Skopje“ gemacht und mich in zahlreiche Projekte und Initiativen eingebracht. Darüber hinaus habe ich für Sprach- und Kulturaufenthalte in Kanazawa, Japan und Marseille, Frankreich gelebt.

Neben meinem Blog sind Artikel von mir u.a. auf dem Online-Portal der Jungen Europäischen Föderalisten (Treffpunkt Europa), dem Informationsportal European Western Balkans, und in Neue Gesellschaft/ Frankfurter Hefte erschienen.

Was hat mich zu diesem engagierten Globetrotterleben inspiriert?

Ich habe 2011 Abitur in Oldenburg gemacht und direkt nach der Schulzeit damit begonnen, phasenweise im Ausland zu leben.

Schon davor hat Engagement, vor allem in dem Bereich der Menschenrechtspolitik und -bildung, eine große Rolle in meinem Leben gespielt (u.a. bei Amnesty International und in der regionalen Flüchtlingshilfe). Mit Beginn des Studiums 2012 hat sich der freiwillige Einsatz für die Werte, die mir in meinem Leben wichtig sind, immer mehr auf Europa und dort insbesondere auf Osteuropa und das politische System der Europäischen Union konzentriert.

Ich halte die Augen für viele Zusammenhänge offen, sodass ich immer auch besonderes Interesse daran habe, über europäische Grenzen hinweg informiert und involviert zu sein. Ich möchte die Welt im Kontext begreifen und betrachten und daher ist es essentiell, dass ich immer wieder über meine eigenen Grenzen und bewussten oder unbewussten Hürden gehe.

Ich weiß noch nicht genau, wohin es mich am Ende meiner Ausbildung, die noch einige Jahre dauern wird, beruflich verschlagen wird, aber ich möchte bis dahin jede Gelegenheit nutzen, meinen Horizont zu erweitern.

A friend, Canada-based artist Melissa Woo created this picture in a series of "Mandarin Studies" of me
A friend, Denmark-based artist Melissa Woo created this picture in a series of „Mandarin Studies“ of me , http://wooillus.blogspot.ca

 

Und sonst so?

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Ein kleiner Energizer geht immer!

Ich bin sehr politisch und finde fast in jeder Situation Diskussionsbedarf. Daher genieße ich auch das Zusammentreffen mit Menschen außerordentlich. Auf meinem Blog schreibe ich einerseits über politische Themen, die ich sehr ernst nehme – Europa , Feminismus und Nachhaltigkeit vor allem – und kulturellen Austausch, wo ich gerne mit Vorurteilen und Stereotypen spiele.

Wenn ich mal ausspannen möchte, schreibe ich Tagebuch oder Briefe in alle Welt. Außerdem backe ich außerordentlich gerne, male, übe mich im Handlettering, bastle oder stricke.

Und wo kommt das alles her? 

Meine Urgroßeltern gehörten Anfang des 20. Jahrhunderts der Kommunistischen Partei an. „Ist dir diese kommunistische Vergangenheit nicht unangenehm?“, fragte mich ein amerikanischer Freund. „Natürlich nicht“, antwortete ich. „Vor allem, wenn die Alternative gewesen wäre, im Hitlerdeutschland mitzutreiben.“

Diese Familiengeschichte hat mich sehr geprägt. Nicht, weil ich mich heutzutage mit ihrer politischen Einstellung identifizieren kann, sondern weil es dadurch obligatorisch wurde, die Gesellschaft mitzugestalten, gegen Ungerechtigkeiten zu kämpfen und für Schutzbedürftige einzustehen.

Wo meine Leidenschaft für das Backen herkommt, kann sich allerdings in meiner Familie niemand erklären.

Was mache ich?

image3Ich studiere und lasse dabei keine Gelegenheit aus, vom Leben an sich und im Austausch mit anderen zu lernen.

Ich versuche, mein Leben zu genießen und meine Zeit dennoch so sinnvoll wie möglich zu verwenden, aber ehe ich mir hier einen Text aus den Fingern sauge – stöbert doch einfach ein bisschen in den verschiedenen Rubriken, um die Antwort auf diese Frage zu finden, denn genau darum geht’s hier.

Viel Spaß!

Last but not least: Welche Bücher stehen da rum? 

  1. Vater und Sohn: wundersüße Bildergeschichten
  2. Stefan Zweig’s Autobiographie und eine Liebeserklärung an Europa, wie es war, bevor es sich brutal zerstörte: Die Welt von Gestern
  3. Milan Kundera, Liebe ohne Kitsch: Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins
  4. Hakumi Murakami, literarische Einstimmung auf das Leben in Japan: Na połudie od granicy, na zachód od słońca (South of the border, West of the Sun) 
  5. Marc Engelhardt (Hrsg.) inspiriert mit gelebten Utopien vom ganzen Globus: Völlig Utopisch
  6. Denny Roy gibt eine sehr spannende, allumfassende Einführung in die politische Geschichte Taiwans: Taiwan. a political history.
  7. Caitlin Moran beschreibt ihr Frauwerden und setzt sich witzig und kritisch mit Frauenbildern auseinander: How to be a woman
  8. Benedict Anderson’s Standardwerk zu Identität und Nationalismus: Imagined Communities
  9. Marie-Janine Calic führt in die „Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert“ umfangreich ein
  10. Daniel Cohn-Bendit und Guy Verhofstadt haben 2012 ein Manifest geschrieben: Für Europa!
  11. John McCormick, Amerikaner, hat eine sehr optimistische Außenperspektive auf die EU: Why the EU matters
  12. Simon Hix und Bjørn Høyland haben eines meiner EU-Standardwerke geschrieben: The political System of the European Union
  13. Um Grimmel/Jakobeit: Politische Theorien der Europäischen Integration bin ich in meinem Studium nicht rumgekommen
  14. Meine Bibel: „Handlexikon der Europäischen Union“
  15. Shaolan hat nicht nur ihrer Tochter, sondern auch mir beim Lernen der Chinesischen Wörter geholfen: Chineasy

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