Ich glaube nicht, dass es Liebe ist: Skopje und ich

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Bevor ich Anfang des Jahres meine Koffer packte, um für ein paar Wochen nach Skopje zu gehen, wurde ich plötzlich von einer riesigen Angst gepackt. Ein völlig irrationaler, panischer Teil in mir war sich hundertprozentig sicher, dass ich nicht in der Lage war, in Skopje zu leben, zu arbeiten ohne nach zwei Tagen vor Erschöpfung und Heimweh zusammenzubrechen. Weiterlesen „Ich glaube nicht, dass es Liebe ist: Skopje und ich“

Zurück in Skopje oder das anhaltende Erstaunen darüber, dass es mich gen Osten zieht 

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Oops, I did it again – Ich bin zurück. Für fünf kurze Wochen lebe ich erneut in Skopje, Hauptstadt Mazedoniens (der Republik Nordmazedonien seit Neustem). Diesmal befindet sich das Land nicht mehr bis zum Hals in einer Staatskrise (hier geht’s zu meinen Blogposts zur Lage der Nation 2017), besonders rosig sind die Zeiten dennoch nicht. Weiterlesen „Zurück in Skopje oder das anhaltende Erstaunen darüber, dass es mich gen Osten zieht „

If only I could stay … Farewell to the People of Macedonia.

The other day I was going back home in a taxi. I was feeling sentimental right there, being stuck in the chaotic after work rush hour in the crowded streets of Cair and I sighed heavily enough to catch the taxi driver’s attention. Weiterlesen „If only I could stay … Farewell to the People of Macedonia.“

All in oder all out? Auf dem Balkan über Europa lernen.

Ich bin eine junge Deutsche, die sich aus freien Stücken dazu entschlossen hat, in Mazedonien zu leben. „Aber warum?!“ Ich höre diese Frage jedes Mal, wenn ich eine neue Bekanntschaft schließe. Die jungen Menschen, die ich treffe, wollen weg. Das Leben in Mazedonien strengt sie an, es nimmt ihnen ihre Energie und ihre Lebensfreude. Weiterlesen „All in oder all out? Auf dem Balkan über Europa lernen.“

Eine Deutsche abroad

Wenn ich als junge (deutsche) Frau ins Ausland gehe, dann gehe ich in dem Wissen, als Gast in ein Land zu kommen. Als dieser junge Gast komme ich als Beobachterin. Ich tauche ein in spannende Wochen und lasse die Welt herum auf mich wirken. Die ersten Eindrücke sind oft sehr emotional. Ich unterscheide nicht in richtig und falsch, sondern lebe in den Kategorien „das fühlt sich gut an“ bzw. „das fühlt sich irgendwie komisch an“. Für Außenstehende ist es häufig schwer, diese feine Trennlinie zu sehen. Weiterlesen „Eine Deutsche abroad“

Ein Monat und ein bisschen Verdrossenheit

Während sich Mazedonien schwer damit tut, zwei Monate nach den vorangegangenen Parlamentswahlen eine Regierung zu bilden und jeden Tag Artikel mit Überschriften wie „Macedonia in Crisis“ meinen Facebook-Feed mit Drama füttern, sitze ich in meinen Mittagspausen etwas lethargisch in der Sonne und kräusel die Stirn.  Weiterlesen „Ein Monat und ein bisschen Verdrossenheit“

Wenn schon Abenteuer, dann richtig!

Ich hatte mir – als erfahrener Auslandshase – einen Plan für meine ersten Tage in Skopje zurechtgelegt. Am Mittwoch würde mein Praktikum beginnen, also würde ich bereits am Samstag ankommen. Ich hätte Zeit, mich zu akklimatisieren, eine SIM- und eine Buskarte zu besorgen und falls ich einen Kälteschock erleiden sollte, dann hätte ich immer noch genug Zeit, diesen zu überwinden und eine eventuelle Erkältung auszukurieren.  Weiterlesen „Wenn schon Abenteuer, dann richtig!“